Sternsinger 2015

Großer Erfolg beim Sternsingen 2015
der Pfarren-Gemeinschaft Raum Schwechat
Tausende Menschen an 6 Tagen besucht,
€ 24.413,76- für 500 Projekte der Entwicklungshilfe „ersungen“ (= vorläufiges Endergebnis = Stand 8. 1. 2015, 20 Uhr)

Etwa 250 verschiedene Mitwirkende, darunter viele Jugendliche;
über 1.500 Menschen mit Geld aus der Sternsinger-Aktion allein der „Pfarren-Gemeinschaft Raum Schwechat“ nachhaltig geholfen.

Schwechat, 8. 1. 2015: Am Mi, 7. Jänner abends ging der aktive Teil der Sternsingeraktion in den 4 kath. Pfarren der „Pfarren-GemeinschaftRaum Schwechat“ (= Pfarren Mannswörth, Rannersdorf & Kledering, Schwechat, Mannswörth) nach insgesamt 6 „Einsatztagen“ mit einem Besuch im Schwechater Senioren-Zentrum zu Ende: Erneut mit einem großartigen Ergebnis:
€ 24.413,76- (Stand 8. 1. 20 Uhr) wurden „ersungen“, d. h., dass – im Groben überschlagen – allein aus den Einnahmen der Pfarren unserer Pfarren-Gemeinschaft weit über 1.500 Menschen in Entwicklungsprojekten nachhaltig geholfen wird.

„Die Republik Österreich hat im ersten Anlauf ihrer Budget-Gestaltung wieder Mittel für die eh schon schändlich geringe Entwicklungshilfe seitens des Bundes gestrichen“, erzählt Pfarrer Gerald Gump, „eine traurige Maßnahme, die Gott sei Dank vor wenigen Wochen zurück genommen wurde. Zur gleichen Zeit bemühen sich zigtausende Kinder, in ihren Ferien für mehr Gerechtigkeit in der Welt mobil zu machen – und diese auch durch Millionen ersammelter Euro anfangen zu lassen!“ Trotz Wirtschaftskrisen, Euro-Ängste und auch tiefer Kirchen-Krisen bzw. dem oft beschworenen „Rückgang“ bei sich Engagierenden: Mit an die 250 Mitwirkenden wurde ein großartiges Ergebnis erzielt.

Nach Stand Mi, 8. 1. 20 Uhr kamen € 24.413,76- zusammen; wie jedes Jahr werden noch div. nachträgliche Einzelspenden erwartet, sodass die 25.000,-er-Grenze in erreichbarer Entfernung ist.

Konkrete Einzelergebnisse:
            €   1.716,31- Teilgemeinde Kledering
            €   3.124,45,- Pfarre Mannswörth
€   3.673,00- Pfarre Rannersdorf
€   1.900,00- Pfarre Zwölfaxing
€   6.539,51- Pfarre Schwechat Stadtgebiet
€      906,27- Pfarre Schwechat Lokal-Tour
€      377,60- Aufrundung durch die Pfarre Schwechat         .
€   6.176,63- gemeinsame Aktion der Pfarren am Flughafen
€ 24.413,76- vorläufiges Gesamtergebnis der Pfarren-Gemeinschaft (Stand 8. 1. 20 Uhr)
Natürlich tragen wie immer Materialkosten & Organisationsaufwand die einzelnen Pfarren, sowie die diözesane Kath. Jungschar; somit kann dieses Geld zu 100% aus der Pfarre in die Projektarbeit weitergeleitet werden.

Das heurige Endergebnis wird in den nächsten Tagen feststehen.
Unberücksichtigt bleiben sämtliche Spenden, die via jene Bank-Zahlscheine erfolgen, die hinterlassen werden, wenn niemand zu Hause anzutreffen ist: Diese Spenden werden direkt über die diözesane Verrechnung in die Projekte investiert.

„Der Einsatz der so vielen Beteiligten war wieder einmal großartig“, erzählt Pfarrer Gerald Gump. „Zuerst einmal, dass tausende Menschendie frohe Botschaft, dass Gott zur Welt gekommen ist, persönlich und höchst charmant überbracht wurde: Von Menschen allein zu Hause über Häftlinge im Gefängnis, Arbeitende in den Geschäften, Firmen und Haushalten, im Seniorenzentrum oder bei Flüchtlingen im Sozialzentrum Zirkelweg der Pfarre Schwechat, bis zu fast allen Gaststätten und öffentlichen Dienststellen. Überall wurde der Segen an die Türen notiert“: 20 – C + M+ + B – 15 = Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus im Jahr 2015 im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes – Amen! „Während andere in den Ferien die Ruhe genießen, sind unsere Kinder, Jugendlichen & Großen unzählige Stunden mühsame Wege gegangen – toll, wie intensiv sie sich dafür einsetzen und wie viel damit an Gutem in Bewegung kommt! Ausgesprochen toll war auch heute wieder die Stimmung unter den Agierenden – und das hat wohl auch ausgestrahlt; schließlich haben wir als Christen ja DIE frohe Botschaft schlechthin zu verkünden!“

„Die Kinder kommen spürbar gerne – die meisten waren gleich bei mehreren ‚Halbtageseinsätzen‘ dabei“ erzählt Margit Bauer, eine der pfarrlichen Organisatorinnen. „Beispielsweise sind sie voll Freude vom Seniorenzentrum zurück gekommen – reichlich zusätzlich mit Süßigkeiten ausgestattet. Es ist mein schönster Dank, wenn ich erlebe, mit welch großer Begeisterung die Kinder unterwegs sind. Was da alles in Bewegung kommt…!“

Ähnlich beschreibt Ingrid Mohr, die für die „Flughafen-Aktion“ verantwortlich zeichnete, die Situation: „Ich habe die fröhliche Stimmung unseres Zusammenwirkens in allen Gruppen sehr genossen. Die Vielfalt von Menschen, denen wir begegnet sind, ist für mich sehr beeindruckend – und dann immer wieder schön zu erleben, wie ganz besonders auch Menschen zum Spenden bereit sind, die erstmals mit dieser Aktion in Berührung kamen – oft waren mit ihnen auch kurze Gespräche zwischendurch sehr positiv!“

Ganz wichtig: Die Schwechater Sternsinger „gehen in die Charts“: In YouTube sind 5 ihrer (2 davon selbst gedichteten und kreierten) Lieder abrufbar:


Zu einer der konkreten Umsetzungen – Sternsingen in der Pfarre Schwechat (eine der „Pionierpfarren“ für das Sternsingen in Österreich), dastraditionell in 3 Linien abläuft:
*) Stadt-Sternsingen:
            Wie in über 3.000 Österreichischen Pfarren gehen Kindergruppen von Haus zu Haus, um die Frohe Botschaft von Weihnachten direkt zu den Menschen zu tragen. Hier waren diesmal über 70 verschiedene Personen (Sternsinger/innen, Begleiter/innen, im „Hintergrund“ Tätige für Schminken, Begleiten, Köchinnen, Hauptverantwortliche) beteiligt. Trotz Urlaub und „Ferienruhe“ haben die Kinder wieder in 16 Gruppen-Einsätzen an 7 Halbtagen von 2. bis 7. Jänner 2015 Großartiges geleistet. Am Freitag begann das Sternsingen mit einer Segensfeier bei der Krippe in der Schwechater Pfarrkirche und fand seinen Höhepunkt in der Sternsingermesse beim „Dreikönigsfest“ am 6. 1. um 10 Uhr; der Abschluss war ein Besuch im Seniorenzentrum am 7. 1.
*) Lokal-Tour: 9 (erwachsene) „König/inn/en“ waren in der Nacht zum 6. 1. ab 18 Uhr weit über Mitternacht hinaus quer durch Schwechats Gastronomie „on tour“, sowie bei den öffentlich-amtierenden Dienststellen (Feuerwehr, Rotes Kreuz etc.) zu Gast (sowie als „Guest-Stars“ bei einem Dreikönigsfest der Schwechater Feuerwehr) – insgesamt  27 Besuche! Diesmal waren am traditionellen „Lokal-Tour-Abend“ (= Vorabend des 6. 1.) viele Lokalitäten geschlossen – dennoch konnte das Vorjahrergebnis um über 50% übertroffen werden.
*) Flughafen: 70 verschiedene (jugendliche bzw. erwachsene) Sternsinger/innen aus den verschiedenen Pfarren waren in 8 Halbtagsschichten unterwegs – einige davon mehrmals: Quer durch alle öffentlichen Hallen sind jeweils 2-3 „Runden“ angesagt. Diese Aktion fand ihren Höhepunkt im 19-Uhr-Festgottesdienst am 6. Jänner! Die Ergebnisse vom Jahr 2014 konnten fast punkgenau weiter geführt werden! 

Ein ganz herzliches Danke geht an alle Mitwirkenden, Spender/inne/n und sonst Engagierten, insbesonders die Organisator/inn/en.


Die „Sternsingeraktion“ der „Katholischen Jungschar Österreichs“ (größte Kinderorganisation Österreichs) agiert seit über 60 Jahren und ist mittlerweile die größte, entwicklungspolitische Sammelaktion Österreichs für Menschen im Süden geworden. Laufend werden über 500 Projekte der Entwicklungshilfe nachhaltig finanziert – ca. 1 Million Menschen profitiert davon. Über 3.000 Österreichische Pfarren sind beteiligt – etwa 85.000 Sternsinger/innen gehen von 30.000 Begleitpersonen begleitet durch das Land: Österreich kommt in Bewegung!

„Ich habe mich selbst von der professionellen und zukunftsträchtigen Arbeit dieser Projekte überzeugen können!“, erzählt Dechant Gerald Gump, der bis zum Mai 2006 selbst 6 Jahre Jungscharseelsorger der Katholischen Jungschar der Erzdiözese Wien war. „2002 habe ich mit der Südamerika-Projektleiterin der Dreikönigsaktion an die 30 Projekte in Brasilien besucht: Hier wird wirklich in höchst kompetenter Art nachhaltig gearbeitet und es zeigt sich: Eine neue Welt ist wirklich möglich – ja, sie hat schon begonnen!“

Gemeinsam haben die Sternsingerinnen und Sternsinger auf ihrer "Wir setzen Zeichen"-Tour geschätzte zehn Mal den Erdball umrundet. Etwa 1,7 Millionen Stunden werden von den Kindern für die gute Sache aufgewendet. Dazu kommen noch 600.000 Stunden der 30.000 Jugendlichen und Erwachsenen, die Caspar, Melchior und Balthasar tatkräftig unterstützen. Die Dreikönigsaktion sprach von einem "wahrhaft fulminanten Start ins Europäische Jahr des Ehrenamtes".

In vielen Ländern der Welt hat die „Dreikönigsaktion“ einheimische Projektpartner/innen, die kompetent arbeiten und für die widmungsgemäße Verwendung der Spenden sorgen – selbstverständlich trägt die DKA daher auch das österreichische „Spendegütesiegel“.